Vortrag am 24. Mai und am 8. Juni 2024  
zum  
300. Geburtstag Friedrich Gottieb Klopstocks  
und zum  
310. Geburtstag Christoph Willibald Glucks  
am 2. Juli 1724  
im Gluck’schen Geburtshaus in Weidenwang  
© Dr. Werner Robl, Berching-Weidenwang, Mai 2024  
Geistesbrüder:  
Christoph Willibald Gluck UND  
Friedrich GottLIEB Klopstock  
BEgründen Die Deutsche  
LYRIK und Tondichtung  
© Dr. Werner Robl, Berching-Weidenwang, Mai/Juni 2024  
Friedrich Gotlieb Klopstock (1724-1803)  
geb. 2. Juli 1724 in Quedlinburg - exakt 10 Jahre jünger als  
Gluck  
erster Literaturstar: Revolutonierung der deutschen  
Sprache, durch Neologismen, Orthographie und Grammatk,  
und der Dichtung, durch neue Rhythmik und Versmaße  
Initator der eigenständigen deutschen Literatur. Begründer  
der Erlebnisdichtung der „Empfindsamkeit“, Wegbereiter  
von „Sturm und Drang“  
Hauptwerk Epos „Der Messias“ mit 20 Gesängen und fast 20  
000 Versen, viele Oden und Hymnen, einige Schauspiele,  
umfangreiche Sprach- und Literaturanalysen.  
Klopstock am dänischen Hof in Kopenhagen 1751 - 1770,  
Zentralfigur des dortgen Dichterkreises.  
Danach – mit Unterbrechungen - rastlos-schöpferisches Leben in Hamburg († 14.03.1803)  
Worin besteht Friedrich  
G. Klopstocks Dichtkunst  
und sein Verdienst für  
die deutsche Literatur?  
Friedrich G. Klopstock:  
Studium der antken  
Dichtung und Literatur  
(Homer, Ovid, Horaz,  
Vergil) schon während  
der Gymnasialzeit  
Gymnasium Quedlin-  
burg (bis 1739)  
als Hochbegabter in  
der Fürstenschule in  
Schulpforta (1739-45)  
Die Apotheose des Homer – Ölgemälde von Jean Auguste Dominique Ingres 1827